Verurteilter Straftäter beleidigt und bedroht Richter, Staatsanwältin sowie Polizeibeamte auf Facebook

Exhibitionist
Foto: Hans Schultheiß

Am Donnerstag, 07.06.2018 wurde ein 31-Jähriger durch das Amtsgericht München wegen Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten zu einer Geldstrafe verurteilt.

In der Folge an die Hauptverhandlung beleidigte der 31-Jährige in einem öffentlich für alle Nutzer von Facebook einsehbaren Post den vorsitzenden Richter sowie die sachbearbeitende Staatsanwältin. Weiter beleidigte der 31-Jährige den Polizeibeamten und drohte diesem ihn umzubringen.

Aufgrund des Post und der Tatsache, dass in der Wohnung des 31-Jährigen bereits in der Vergangenheit zwei Gaspistolen sowie ein Elektroschocker und ein Einhandmesser sichergestellt wurden und der 31-Jährige als sehr aggressiv und gewaltbereit eingestuft wird, wurden die Drohungen gegenüber des Polizeibeamten als ernstzunehmend eingestuft. Nach diesen zurückliegenden Sicherstellungen der Waffen, wurde der 31-Jährige damals auch wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Jetzt wurde über die Staatsanwaltschaft München I ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 31-Jährigen beim Amtsgericht München erwirkt. Dieser wurde am Dienstag, 12.06.2018 vollzogen.

Der 31-Jährige konnte in der Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ wegen Verdunklungsgefahr einen Haftbefehl gegen den 31-Jährigen.

Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

Quelle: Text Polizei Bayern