Streit gipfelt in Tötungsdelikt

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Foto: Hans Schultheiß

Streit gipfelt in Tötungsdelikt, Festnahme eines Tatverdächtigen wie bereits berichtet, wurde am Freitag, 22.06.2018, gegen 14.40 Uhr ein am Boden liegender blutender 43-jähriger Münchner im Bereich des Oxnerweges in Untergiesing aufgefunden.

Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er trotz ständiger Reanimationsmaßnahmen seinen Verletzungen erlag.

Die Ermittlungen vor Ort ergaben schließlich, dass der 43-Jährige zunächst einen verbalen Streit mit einem ca. 30 – 45 Jahre alten Mann hatte. Im weiteren Verlauf kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Folge der Geschädigte, mit Hilfe eines scharfkantigen Gegenstandes, vermutlich mit einem Messer, tödlich verletzt wurde. Der unbekannte Täter war zunächst flüchtig.

Die Ermittlungen wurden von der Münchner Mordkommission übernommen. Hierbei konnte im Laufe der vergangenen Woche nun ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 41-jährigen Münchner.

Am Freitag, 29.06.2018, wurde der nunmehr Beschuldigte vernommen. In seiner Vernehmung räumte er zwar ein, mit dem 43-Jährigen ein Drogengeschäft abgewickelt zu haben, bestritt jedoch, etwas mit dessen Tötung zu tun zu haben. Aufgrund von Widersprüchen in seinen Aussagen erhärtete sich schließlich der Tatverdacht so stark gegen den 41-Jährigen, dass er noch am 29.06.2018 vorläufig festgenommen wurde.

Von der Staatsanwaltschaft München I wurde am 30.06.2018 ein Haftbefehl wegen Totschlags beantragt und am selben Tag vom Ermittlungsrichter gegen den 41-Jährigen erlassen.

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache dauern an.

Quelle: Test Polizei Bayern