Schwerer sexueller Missbrauch einer 11-Jährigen – Obergiesing

Münchner Sicherheitskonferenz
Falsche Polizisten

 Schwerer sexueller Missbrauch einer 11-Jährigen

Am Dienstag, 25.06.2019, gegen 16:30 Uhr, befand sich eine 11-Jährige auf dem Verbindungsweg, der durch eine kleine Grünanlage führte, zur Wikingerstraße. Die 11-Jährige kam zuvor vom S-Bahnhof Fasangarten.

Auf dem Weg überraschte sie ein unbekannter Mann, der eine Wolfsmaske trug. Er hielt dem Mädchen unvermittelt den Mund zu und zerrte es in ein Gebüsch. Hier zog er der 11-Jährigen die Hose herunter und übte sexuelle Handlungen an ihr aus. Nach der Tat forderte er sie auf noch fünf Minuten zu warten. Außerdem bedrohte er sie und ihre Familie, falls sie jemandem von dem Vorfall erzählen würde.

Nach der Tat begab sich das Mädchen nach Hause und vertraute sich seiner Mutter an. Diese verständigte unverzüglich die Polizei. Eine eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Die Tat wurde durch zwei Passantinnen gesehen, jedoch nicht als sexueller Übergriff erkannt.

Die 11-Jährige wurde durch den Vorfall leicht verletzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 185 cm groß, der Stimme nach vermutlich mittleren Alters, braune Haare, sprach akzentfrei Deutsch. Er trug eine dunkle Hose (Länge bis über das Knie), ein graues T-Shirt und dunkle Sneakers sowie eine Wolfsmaske und Latexhandschuhe.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Bayern