Presserundgang Oktoberfest 2018 mit Bürgermeister Josef Schmidt

Presserundgang Oktoberfest
Foto: Hans Schultheiß

Presserundgang Oktoberfest 2018 mit Bürgermeister Josef Schmidt, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Landeshauptstadt München

Treffpunkt für den Presserundgang Oktoberfest war heute im erweiterten und neu gestalteten Cafe Guglhupf mit Josef Schmidt, der den Rundgang anführte.

Video: Hans Schultheiß

Die Wiesn 2018 wurde um eine Attraktion erweitert: das „Chaos Pendel“ das den Adrenalin-Spiegel in Sekundenschnelle steigen lässt. Das Karussell erinnert an eine Schleuder-Schaukel. Zwei Kabinen mit je acht Fahrgästen drehen sich wie ein Propeller im Kreis und um sich selbst. Das Ganze dreht sich in Ellipsenform mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde in 42 Metern Höhe, was die Herzen von Adrenalin-Fans höher schlagen lässt. Für „schwache Mägen“ ist dieses Gerät also nicht empfehlenswert. Das „Chaos Pendel begeisterte bei der Weltpremiere auf der Rheinkirmes in Düsseldorf im Juli 2018 die Volksfestfans.

Das Dschungelcamp, bekannt als „Amazonas“, wurde komplett umgestaltet, war die nächste Station im Rundgang. Das Dschungelcamp verspricht auf drei Etagen mit über 200 Metern Laufstrecke mit Hindernissen Abenteuer pur. Die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft wurden gekonnt eingebunden. Eine Besonderheit, die weder zu übersehen noch zu überhören ist, ist ein drei Meter großer beweglicher Orang-Utan.

Der nächste Halt im Rundgang ist der Wellenflieger, ein nicht wegzudenkender Volksfestklassiker.Das nagelneue Karussell ist bestückt mit aufwendiger LED-Beleuchtung , was in der Dunkelheit zur Romantik verleitet.

Ein weiteres Geschäft ist die Original Pitt’s Todeswand. Seit 1928 gibt es diese heiße Todeswand, der Motorellos auf Motorrädern die Reifen zum Glühen bringen, so war es zumindest bis jetzt. In diesem Jahr zeigt Jagath Perera in seiner historischen Steilwand, dass es auch leiser und umweltverträglicher geht. Erstmals wird ein Motorello mit einem E-Bike seine Runden drehen. Dazu braucht es allerdings einen leistungsfähigen Motor, der speziell für diesen Einsatz entwickelt wurde. Hierbei handelt es sich um einen TQ HPR 120S um ein echtes Hochleistungsaggregat. Als Vorbild für die Konstruktion der permanenterregten Gleichstrommaschine, deren Elektroantrieb durch Permanentmagnete erzeugt wird, diente die Technik für Stellmotoren, wie sie in der Raumfahrt zur Steuerung modernster Satelliten eingesetzt werden. Dank der engen Wicklungen sind die Verluste dieser Motoren geringer als bei vergleichbaren Systemen.
Seit 1930 treten die Steilwand-Artisten in Deutschland auf. Käthe Mathieu (1910-1990) trat als erste Steilwandfahrerin, bekannt als „Steilwand-Kitty“ bei Pitt Löffelhardt als tollkühnste Fahrerin in diesem gefährlichen Metie auf.

Premiere auf dem diesjährigen Oktoberfest feiert der Schausteller Willy Kaiser mit seinem Überkopffahrgeschäft „Predator“. Hier geht es genauso actionsreich wie im gleichnamigen US-amerikanischen Science-Fiction-Film bei diesem Fahrgeschäft zu. Die Fahrgäste erleben in 15 Metern Höhe Adrenalin pur. Ausgestattet ist Predator mit „Moving Heads“, Nebelmaschine und moderner LED-Beleuchtung mit Lichtshow.

Die Oide Wiesn – Neuheiten im Museumszelt. Premiere im Museumszelt feiert der nostalgische Verkaufswangen „Alpenhaus“ von Willy Kinzler jun. aus dem Jahr 1954. Hier werden die süßen Leckereien mit historischen Geräten nach alten Rezepten im Kupferkessel produziert. Neu ist auch ein „Museumsstandl“. Hier kann man exklusiv Nachdrucke von Oktoberfestplakaten der Jahre 1952 bis 2017 zum Preis von 12 Euro pro Plakat erwerben.

Die diesjährige Sonderausstellung im Museumszelt widmet sich dem Schausteller Carl Gabriel (1857-1931), eine Oktoberfestlegende. 1894 brachte der Schausteller die Hexenschaukel auf die Wiesn, eine Marktneuheit. Es gehen viele Attraktionen auf der Wiesn auf Gabriel zurück.

Erstmals gibt es auch Gastplätze im Freien; Im gemütlichen Museumsgarten kann man dem Volksfesttreiben zusehen und lauschen und die Fahrten der alten Bulldogs und Zugmaschinen bestaunen.

Nach zweijähriger Pause kehrt nun der Hofphotograph auf die Wiesn 2018 zurück: Viele kommen jedes Jahr für ein neues Bild erzählt Stephan Bastian einer der Betreiber.

„Sky Loo“ neu in „The Tower“
The Tower Event Center
Das „höchste transportable Hochhaus der Welt „ ist nach 2015 wieder zu Gast auf dem Oktoberfest: Höhenrausch pur verspricht Charles Blume mit dem „Sky LOOP“ auf der höchsten Etage des Towers. Auf der neunten Etage befindet sich der „SKY VIEW“, eine Aussichtsplattform mit Fernrohr zum Genießen des Panoramas der Wiesn und der Stadt. Die Aufenthaltsdauer auf den neun Etagen mit zwölf Aktionsräumen und 26 Spielgeräten kann jeder Besucher selbst bestimmen.

Zum Schluss gibt’s außer noch vielen kleineren und größeren Sehenswürdigkeiten die Kartoffelhütte. Hier wird man mit hausgemachten Spezialitäten verwöhnt. Der Clou: Wie im Rathausturm am Marienplatz drehen sich hier stündlich die Schäfflerfiguren in der Fassade des Geschäfts ihre Tanzrunden.

Autor: Elisabeth Schultheiß