Gefährliche Körperverletzung mit einer Flasche – Hasenbergl

Am Mittwoch, 21.02.2018, gegen 17.30 Uhr, befand sich ein 36-jähriger Münchner, zusammen mit einem Freund auf dem Nachhauseweg.
Im Bereich des Sperrengeschosses am U-Bahnhof Dülferstraße gerieten sie mit einer Gruppe von fünf bis sechs jüngeren Tätern in einen zunächst verbalen Streit. Dieser Streit verlagerte sich an die Oberfläche. Einer der Unbekannten schlug dem 36-Jährigen mit einer leeren Bierflasche ins Gesicht. Dabei verlor er die ersten beiden Zähne.Als er auf dem Boden lag, wurde ihm von einem weiteren unbekannten Täter heftig mit dem Fuß ins Gesicht getreten. Dabei verlor er die nächsten zwei Zähne. Der Mann mit der Bierflasche wollte nun mit der bereits zerbrochenen Flasche ein weiteres Mal zuschlagen. Der 36-Jährige hielt schützend die Hände zur Abwehr vor sich. Er wurde dadurch mit oberflächlichen Schnitten am Unterarm verletzt.
Als unbeteiligte Zeugen nun eingriffen, flüchtete die Tätergruppe.Der verletzte Münchner wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Täterbeschreibung:
Täter 1 (Flaschenschläger):
Ein ca. 20-25 Jahre alter Mann, ca. 187 cm groß, schlank, mit dunklen, kurzen, schwarzen, nach hinten gekämmten Haaren. Vermutlich handelt es sich bei ihm um einen Afghanen oder Türken, der ein Muttermal unter dem linken oder rechten Auge hat. Er hat den Ansatz eines Oberlippen- und Kinnbartes und sprach entsprechenden Jugendslang.
Er trug zur Tatzeit eine schwarze Daunenjacke mit weißem Aufdruck auf der Vorderseite (möglicherweise „HellyHansen“) darunter einen beigen Kapuzenpulli mit dunkler Aufschrift „Karl KANI“ und blaue Jeans.Täter 2 (Treter):
Ein ca. 20-24 Jahre alter Mann, 165-170 cm groß und schlank. Er hat kurze, schwarze, seitlich gescheitelte Haare. Er trug eine schwarze Daunenjacke, darunter ein graues Kapuzenshirt und ebenfalls blaue Jeans.Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Text: Bayerische Polizei Pressebericht