Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes

Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes – Kirchheim b. München, am Samstag, 19.05.2018, kam es in Kirchheim bei München zu einem größeren Polizeieinsatz, einschließlich der Hinzuziehung von Spezialeinsatzkräften. Grund des Polizeieinsatzes war der Verdacht von Gewalthandlungen (fesseln, schlagen, würgen) eines 51-jährigen Ehemannes gegenüber seiner 40-jährigen Ehefrau, die über mehrere Stunden angedauert haben sollen.

Die Geschädigte konnte gegen Mittag zu einer Nachbarin flüchten. Diese verständigte die Polizei. Bei Eintreffen der Polizei drohte der Ehemann den Einsatzkräften, dass er bei Eindringen zuerst von einer Schusswaffe Gebrauch machen und anschließend sich suizidieren werde. Der Beschuldigte konnte in der Wohnung festgenommen werden, musste jedoch wegen des Verdachts einer Intoxikation in eine Klinik gebracht werden. Eine akute Lebensgefahr besteht nicht.

Die Verletzungen der Ehefrau bedingten, dass auch sie in einer Klinik stationär behandelt werden musste. Eine konkrete Lebensgefahr bestand für die Frau nicht.

Aufgrund der Umstände hat die Mordkommission wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts noch am Samstag die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen.

Am Pfingstmontag erließ der zuständige Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die weiteren Ermittlungen werden derzeit beim Kommissariat 11 fortgeführt.

Quelle: Text Polizei8 Bayern