E-Lok-Taufe am Münchner Hauptbahnhof

E-Lok
Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, übergibt den Schlüssel an Lokführer Patrick Ischwang von DB Regio / Foto: Hans Schultheiß

Eine E-Lok fährt als Botschafter für das 100jährige Jubiläum des Freistaats durch Bayern

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lse Aigner (Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr) taufte heute gemeinsam mit Thomas Prechtl und Hilmar Laug die Lok im „100 Jahre Freistaat Bayern“-Design am Münchner Hauptbahnhof. / Foto: Hans Schultheiß

Staatsministerin Ilse Aigner schickte heute im Münchner Hauptbahnhof eine E-Lok als Botschafter für das hundertjährige Jubiläum des Freistaats auf die Reise durch Bayern. Die 7.600 PS starke E_Lok der Baureihe 146 im Bahnland-Bayern-Design trägt den Schriftzug „100 Jahre Freistaat Bayern“. Künftig ist die E-Lok der DB Regio vor auf den Strecken Nürnberg – Regensburg – München und München – Passau unterwegs.

„1918 wurde der Freistaat geboren und mit ihm das moderne Bayern“, sagte Ilse Aigner, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr. „Ohne die Eisenbahn wäre Bayern, wie wir es heute kennen, kaum vorstellbar. Außerdem hat der Schienenverkehr weiß-blaue Gene. Denken wir nur an die erste Eisenbahn in Deutschland. Sie fuhr 1835 zwischen Nürnberg und Fürth. Auf die enge Verbindung zwischen Freistaat und Eisenbahn macht die Lok aufmerksam. Gleichzeitig ist diese gemeinsame und fruchtbare Geschichte eine Verpflichtung für die Staatsregierung – und ein Ansporn.“

„Der Freistaat schreibt die Erfolgsgeschichte der Eisenbahn fort“, ergänzte Thomas Prechtl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert. „Nach dem Niedergang der Eisenbahn in den 60er Jahren kam der Umschwung mit der Bahnreform. Seit 1996 liegt die Verantwortung für den Regional- und S-Bahn-Verkehr nicht mehr beim Bund, sondern beim Freistaat. Seitdem hat die BEG das Angebot im Auftrag des Freistaats um 50 Prozent erhöht. Die Fahrgäste honorieren das. Ihre Zahl ist seit 1996 um mehr als 70 Prozent gewachsen.“

 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr