DIE 20. LANGE NACHT DER MUSIK

Lange Nacht der Musik
Lange Nacht der Musik , 400 Konzerte an verschiedenen Orten : Foto : Literaturhaus, 17 .Mai 2014, Foto : C : Stephan Rumpf

Eine Stadt  Eine Nacht  400 Konzerte Samstag, 4. Mai 2019
20 bis 3 Uhr in München

Am Samstag, den 4. Mai feiert München zum 20. Mal „Die Lange Nacht der
Musik!

Über 100 Spielorte sind wieder mit dabei, vom großen Konzertsaal bis zur kleinen
Kneipe, Restaurants, Clubs, Hotels, Kirchen, Museen und sogar Ämter – die
Vielfalt ist das Merkmal der Langen Nacht der Musik. Auf dem Programm stehen
Konzerte aller erdenklichen Genres und Formate – Klassik und Oper ebenso wie
Rock, Pop, Jazz, Electro, Italopop, Swing oder Volksmusik.

Diese einmalige Mischung aus bekannten Größen, Stars von Morgen und vielen
Überraschungen lockt jedes Jahr über 20.000 Besucher an.

Auch dieses Mal hat man wieder die Qual der Wahl:

Los geht’s um 20 Uhr. Bereits vorab starten kann man um 19 Uhr in der größten
Lange Nacht-Spielstätte, dem Gasteig, der sein großes Repertoire in alle Sälen
und Foyers zeigt, mit einem Besuch der Oper Tosca in der Bayerischen
Staatsoper oder einem Last-Minute-Tanzkurs im Vintage Club. Swing und Jazz
gibt es im Staatstheater am Gärtnerplatz, während in der Hochschule für
Musik und Theater Studierende ihr Können zeigen.

Mit dabei sind viele weitere bekannte Münchner Musik- und Theaterbühnen wie
das Münchner Künstlerhaus, der Akademische Gesangverein das Park Café,
das Theater Drehleier, das Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt oder das
Einstein Kultur & der Jazzclub Unterfahrt: Acts zwischen Soul, Jazz und Pop
spielen hier abwechselnd.

In den kleinsten Lange Nacht-Spielstätten, der Rockbox Bar und dem
tekkelclub, treffen sich feierlaunige Rockfans, während im Oskar Maria im
Literaturhaus eine Gypsy-Swing-Party vom Gitarrentrio bis hin zum Quintett mit
Bläsern und Gesang die Zuhörer begeistern wird. Von hier warten in greifbarer
Nähe Spanische Nächte im Instituto Cervantes, Donnerbalkan im Donisl, Rock
im Ratskeller oder junge, wilde Volksmusik und Gstanzl-Singen von MiaSpuinOiz
im Gasthaus Isarthor.

Publikumsmagneten sind auch die zahlreichen ungewöhnlichen Spielorte: In der
stimmungsvoll beleuchteten Stadtsparkasse München im Tal geben sich die
Münchner Symphoniker die Ehre, beginnend mit vollem Orchester,
Kammermusikformationen über Swing bis hin zur Band Dreiviertelblut, die zu
später Stunde zusammen mit dem Orchester in kleiner Besetzung auftritt. Die
ZAV-Künstlervermittlung und die Arbeitsagentur München zeigen, welche
münchner kultur GmbH

Das KonzeptProgrammauswahl ungeahnten Schätze sich in der Arbeitsvermittlung verbergen, und sogar das
Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration öffnet
seine Pforten für das Publikum und lässt Ensembles des Polizeiorchesters
Bayern spielen. Im Müller’schen Volksbad, wo sonst nur Wasserplätschern zu
hören ist, gibt es eine Chornacht und im eigens umgebauten Foyer der GEMA
sorgen prämierte Newcomer für Stimmung.

Nachwuchsförderung wird auch in der Alten Rotation im Pressehaus an der
Paul-Heyse-Straße großgeschrieben und wer schon immer einmal wissen wollte,
was eine Silent Disco ist, der sollte unbedingt in der Buchhandlung
Hugendubel am Stachus vorbeischauen. Für Kurzweil ist auch im Lost
Weekend in der Schellingstraße gesorgt: Vier internationale Bands wechseln sich
ab, beginnend mit psychedelic Pop bis zu „surreal Electronica.
Viele Spielorte sind heuer neu dabei: das MUCA  Museum of Urban and
Contemporary Art feiert Musiknacht-Premiere, ebenso die Kirchen St.
Elisabeth und St. Willibrord, die Weinbar Lump, Stein und Küchenmeister im
Alten Hof, das Restaurant Irmi, der Harman Store Munich sowie die
Buchhandlung Wortwahl Buchkultur in der Reichenbachstraße, wo man auf
Akkordeon, Bass und Schlagzeug trifft.

Feiern kann man in dieser Nacht übrigens auch an einer der feinsten Adressen
der Stadt, im Night Club des Hotels Bayerischer Hof: Bis zum Morgengrauen
kann man hier bei der Open-End-Party die Nacht ausklingen lassen.
Für den nötigen Schwung zwischen den Konzerten sorgen übrigens eigens
eingerichtete Shuttlebusse der MVG, die alle Spielorte miteinander vernetzen.
Es gibt vier unterschiedliche Bustouren (Zentrum, Schwabing, Ost, Südwest), die
im 10-Minuten-Takt am Knotenpunkt Odeonsplatz starten. Beginnen kann man
am Ort seiner Wahl. Jeder kann sich seine Route je nach Geschmack
zusammenstellen, seine Lieblingsband anhören oder sich spontan treiben lassen
und neues Terrain betreten.

Das Lange Nacht-Ticket kostet 18  und gilt als Eintrittskarte in alle
beteiligten Institutionen sowie als Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG.
Das detaillierte Programm und alle Informationen rund um die
Musiknacht gibt es auf www.muenchner.de/musiknacht

Quelle: Der Veranstalter