Betrug durch falschen Polizeibeamten

Betrug durch falschen Polizeibeamten – Daglfing

Am Montag, 12.03.2018, wurde ein 91-jähriger Münchner von einem falschen Polizeibeamten angerufen. Der Anrufer gab sich als „Herr Lehmann“ von der Kriminalpolizei aus. Er erzählte dem Senior, dass sich Einbrecher im Bereich seiner Wohnadresse aufhalten würden. Weiter informierte sich der falsche Polizeibeamte über Bargeld und sonstige Wertgegenstände des 91-Jährigen.

Dieser gab hierüber bereitwillig Auskunft und teilte mit, dass er mehrere Zehntausend Euro Bargeld in seinem Safe hätte.

Der falsche Polizeibeamte forderte den Senior daraufhin auf, das Bargeld in seinem Fahrzeug zu verstauen und das Fahrzeug in der Nähe seiner Wohnanschrift abzustellen und den Schlüssel am Fahrzeug zu hinterlegen.

Der 91-Jährige sollte das Fahrzeug über Nacht abgestellt lassen. Die Polizei würde das Fahrzeug dann am nächsten Tag zur Wohnanschrift zurückfahren.
Der 91-Jährige erfüllte die Aufforderung des falschen Polizeibeamten und stellte sein Fahrzeug mit dem Bargeld im Kofferraum an der vereinbarten Örtlichkeit ab. Den Fahrzeugschlüssel hinterlegte er wie besprochen auf dem Hinterreifen. Danach legte sich der Senior schlafen.

Am nächsten Tag ging er am Vormittag zu seinem Fahrzeug und stellte fest, dass sein Bargeld nicht mehr im Fahrzeug war. Das Auto stand immer noch an der gleichen Stelle, wie er es abgestellt hatte.

Der 91-Jährige fuhr daraufhin nach Hause und verständigte die Polizei.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.