Bayerische Sicherheitswacht

Polizeiauto

 

Die Münchner Polizei sucht Bewerber für die  Bayerische Sicherheitswacht!

Sicher. Informiert. Wachsam. Aktiv. Bereits seit 1995 unterstützen in München couragierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger die Polizei bei ihrer Arbeit. Bereits 56 Ehrenamtliche der Sicherheitswacht zeigen so Zivilcourage und tragen durch dieses soziale Engagement zur Bewahrung der Sicherheit bei.

Foto: H:Schultheiß

Die auf die Sicherheitswacht zukommenden Aufgaben sind dabei sehr vielfältig. Eine ihrer Hauptaufgaben ist durch aktive Präsenz Kontakte zur Bevölkerung zu pflegen und durch ihre Anwesenheit Ordnungsstörungen im Vorfeld zu verhindern. Dies erfolgt überwiegend zu Fuß und in Bereichen in denen mehr Präsenz gewünscht ist. Das Spektrum der beaufsichtigten Örtlichkeiten reicht von öffentlichen Parkanlagen bis hin zu vermehrt von Vandalismus betroffenen öffentlichen Bereichen. Um möglichst effizient gegen Ordnungsstörungen vorzugehen, erfolgt eine enge Kooperation und Absprache mit der jeweils zuständigen Polizeidienststelle.

In dringenden Fällen können Angehörige der Sicherheitswacht – im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten – selbstständig einschreiten und auch sonst bei Bedarf jederzeit Unterstützung der Polizei anfordern.

In jedem Fall steht die Sicherheitswacht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern als kompetenter Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Derzeit bestehen im Bereich des Polizeipräsidiums München neun Sicherheitswachten bei den verschiedenen Polizeiinspektionen. Die insgesamt 56 – ausschließlich ehrenamtlich tätigen – Angehörigen der Sicherheitswacht sind aktuell in Haar, Milbertshofen, Neuhausen, Olympiapark, Ottobrunn, Perlach, Sendling, Schwabing und Unterhaching unterwegs und zeigen immer wieder Wirkung. So konnte beispielsweise im Januar 2017 ein Mitarbeiter der Sicherheitswacht einschreiten, als er die Belästigung eines Jugendlichen in Schwabing beobachtete im Juli 2017 gelang es zwei Angehörigen der Sicherheitswacht einen Fahrraddiebstahl in Haar zu unterbinden und die Festnahme der vier Tatverdächtigen durch die Polizei zu veranlassen.

Die enge Kooperation mit der Polizei wird bereits in der 40 Unterrichtseinheiten umfassenden Ausbildung deutlich. Diese erfolgt durch erfahrene Polizeibeamte in den Themenbereichen „Strafrecht und Ordnungsrecht“, „Befugnisse für Maßnahmen“ sowie „Eigensicherungsaspekten“ und „innerbetrieblichen Regelungen“.

Vor der Bestellung zur Sicherheitswacht gilt es vor einer Kommission aus mindestens drei Polizeivollzugsbeamten eine mündliche Prüfung erfolgreich zu absolvieren. Diese Prüfung dient dem Nachweis, dass der Bewerber über die für die Erfüllung der Aufgaben erforderlichen rechtlichen und fachlichen Kenntnisse verfügt.

Neben dieser Basis-Ausbildung werden die Angehörigen der Sicherheitswacht auch regelmäßig in Unterrichten zu verschiedenen Themen fortgebildet und geschult.

Das Polizeipräsidium München beabsichtigt, das erfolgreiche Konzept Sicherheitswacht weiter auszubauen und sucht daher Verstärkung. Bewerben können sich grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger, die den Anforderungen der überwiegend im Freien stattfindenden Tätigkeit gesundheitlich gewachsen und zwischen 18 und 62 Jahre alt sind. Außerdem sollte eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung vorliegen. Wichtige Voraussetzungen sind auch Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Der Bewerber sollte zudem mindestens für fünf Stunden im Monat zur Verfügung stehen.

Gesucht werden derzeit vorzugsweise Bürgerinnen und Bürger für die bereits bestehenden Sicherheitswachten. Es ist auch vorgesehen, die Sicherheitswacht im Bereich des Polizeipräsidiums München in den kommenden Jahren auszubauen. In diesem Zusammenhang werden derzeit auch neue Standorte geprüft.

Als Ausgleich für den persönlichen Aufwand wird eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von acht Euro pro Stunde gewährt.

Interessenten können sich im Internet unter:

vwwv.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht

oder bei jeder Polizeidienststelle informieren.
Bewerbungen sind bis zum 06.05.2018 schriftlich an das

Polizeipräsidium München

Abteilung Einsatz – E 1

Ettstraße 2, 80333 München

oder jede Polizeiinspektion zu richten.

Quelle: Text Polizeipräsidium München Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit